BHW Immobilien mit Rekordgeschäftsjahr
Die BHW Immobilien GmbH, einer der bedeutendsten bundesweit tätigen Makler für Privatimmobilien, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr, das am 30. September endete, ein Rekordergebnis erzielt. Dies berichtete Geschäftsführer Johannes B. Bieber am Dienstag in einer Pressemitteilung.
Das zum Hamelner BHW Baufinanzierungskonzern gehörende Unternehmen konnte insgesamt 3.951 Objekte vermitteln. Dabei übertraf die Objektsumme mit 1.017 Mrd. DM erstmals die Ein-Milliarden-Marke. Der Courtageumsatz aus vermittelten Objekten stieg auf 56,5 Mio. DM. Vergleichszahlen mit dem Vorjahr sind nicht aussagefähig, da auf ein vom Kalenderjahr abweichendes Wirtschaftsjahr umgestellt wurde.
Deutliche Auswirkungen auf die positive Entwicklung hatten die zum Jahresende 1998 ausgelaufenen Abschreibungsmöglichkeiten in den neuen Bundesländern. Sie führten laut Bieber im letzten Quartal zu einem regelrechten Umsatzboom. Dabei seien vor allem Eigentumswohnungen in sanierten Altobjekten vermittelt worden. Aber auch die fortdauernd günstigen Kapitalmarktbedingungen hätten sich belebend auf das Immobiliengeschäft ausgewirkt.
Innerhalb des engen Verbundes mit den anderen Konzernunternehmen wurden der BHW Bausparkasse zusätzlich Baufinanzierungen in Höhe von 743 Mio. DM zugeführt.
Kräftig steigende Grundstückspreise haben auch im vergangenen Jahr die Gesamtkosten für Einfamilienhäuser in Deutschland weiter erhöht. Auf über zehn Prozent schätzt Bieber die Mehrbelastungen deutscher Bauherren durch gestiegene Baulandpreise in den vergangenen zwölf Monaten.
Bieber betonte, die Bauindustrie habe in den letzten Jahren mit stabilen Preisen und preisgünstigen Angeboten auf die Markterfordernisse im Eigenheimmarkt reagiert. Dadurch seien die Baukosten sogar leicht gesunken. Deshalb bestehe für Erwerber von Wohneigentum die Möglichkeit, sich den steigenden Grundstückskosten auf Dauer zu entziehen.
Für das am ersten Oktober begonnene Geschäftsjahr erwartet Bieber aufgrund der ausgelaufenen Abschreibungsmöglichkeiten einen Rückgang im Kapitalanlegergeschäft. Inwieweit dies mit dem normalen Erwerbergeschäft ausgeglichen werden könne, hänge nicht zuletzt von der Entwicklung der Hypothekenzinsen ab. Noch sei die Lage günstig, so dass er jedem potenziellen Erwerber von Wohneigentum nur empfehlen könne, die aktuelle Zinslage auszunutzen.
Quelle: Pressemeldung BHW Bausparkasse AG
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