Den Heizkosten an den Kragen: Effiziente Brennwerttechnik für Erdgas und Heizöl

01.10.2007 | Allendorf (Eder)
Ob für Erdgas oder Heizöl - die Brennwerttechnik setzt sich immer mehr durch. Etwa jeder zweite Modernisierer entscheidet sich bereits für solch eine effiziente Heizung. Brennwertanlagen nutzen die im Brennstoff enthaltene Wärmeenergie nahezu vollständig aus. Dies hilft, den hohen Energiekosten Einhalt zu gebieten und dem drohenden Klimawandel entgegenzuwirken.

Hohe Energiekosten und der drohende Klimawandel zwingen zum Handeln. Immer mehr Haus- und Wohnungsbesitzer entscheiden sich denn auch bei einer Modernisierung für eine effiziente Heizungsanlage mit Brennwerttechnik. Bei Erdgas und Heizöl gehört Brennwert längst zum Stand der Technik. Die Nutzungsgrade liegen nahe am physikalischen Maximum. Brennwertkessel nutzen auch die im Abgas enthaltene Wärme, lassen das Abgas bewusst im Heizkessel kondensieren. Dadurch sinken CO2-Emissionen und Energieverbrauch um rund 10 % gegenüber aktuellen Niedertemperaturkesseln (mit Heizwerttechnik, die Abgaswärme geht durch den Schornstein verloren). Im Vergleich zu älteren Heizkesseln (mit konstant angehobenen Kesselwassertemperaturen) betragen CO2-Minderung und Energieeinsparung sogar bis zu 30 %.

Heizungsanlagen mit Brennwerttechnik erreichen Wirkungsgrade von bis zu 98 %. Sie zählen nicht nur zu den energieeffizientesten, sondern sind - unter Berücksichtigung der Gesamtinvestitionen - auch die mit Abstand wirtschaftlichsten Lösungen. Die Modernisierung amortisiert sich schon nach wenigen Jahren. Dies wird zunehmend erkannt. Jeder zweite neu installierte Heizkessel verfügt schon über Brennwerttechnik. Doch dies ist nicht genug. Es gilt, den Modernisierungsstau in deutschen Heizungskellern aufzulösen. Denn nur jede zehnte in Betrieb befindliche Heizungsanlage ist auf dem aktuellen Stand der Technik. 2 Mio. Heizungen sind sogar über 25 Jahre alt. Sie sind wahre Energieverschwender. Würden allein diese veralteten Anlagen gegen effiziente Brennwerttechnik ausgetauscht und mit thermischen Solaranlagen ergänzt, so könnte im Wärmesektor fast 30 % Energie eingespart werden. Dies entspricht immerhin mehr als 10 % des deutschen Gesamtenergieverbrauchs.

Zum Viessmann Komplettprogramm gehört eine geschlossene Brennwertreihe: Ob Gas oder Öl, ob bodenstehend oder wandhängend, mit Leistungen von 3,8 kW bis 6,6 MW - das Brennwert-Programm von Viessmann bietet Lösungen für jeden erdenklichen Anwendungsfall. Für Gas stehen mit dem Vitodens 200-W, 222-W und 300-W neue hocheffiziente Wandgeräte zur Verfügung, die sich - wie alle Vitodens Wärmeerzeuger - mit der innovativen Verbrennungsregelung Lambda Pro Control automatisch an die Gasqualität anpassen. Der neue Vitoladens 300-C, der ebenfalls neue Vitoladens 333-F mit integriertem Speicher-Wassererwärmer und das Wandgerät Vitoladens 300-W bieten Öl-Brennwerttechnik in ihrer kompaktesten Form.

Ob Erdgas oder Heizöl - ein jedes Heizsystem sollte mit Solarkollektoren kombiniert werden. Dies ist noch nicht selbstverständlich, erst bei jeder zehnten Heizungsmodernisierung werden auch Solarkollektoren integriert. Dabei steht Sonnenenergie kostenlos und CO2-frei zur Verfügung. Sie kann nicht nur den überwiegenden Teil der Brauchwassererwärmung übernehmen, sondern bei entsprechender Auslegung auch die Heizung unterstützen. Ob mit Flach- oder Röhrenkollektoren, der Anlagenbetreiber erhält ein äußerst effizientes System. Die Heizung kann dann über Monate ausgeschaltet bleiben. Mit seinem Vitosol-Programm ist Viessmann einer der Marktführer in der Solarthermie. Die Kollektoren bieten hohe Effizienz, Betriebssicherheit und lange Nutzungsdauer.

Mit der Kombination Brennwert/Solar erhält man energieeffiziente und umweltschonende Lösungen, die auch gefördert werden. Hilfe bietet die Homepage "www.viessmann.de" im Internet. So informiert der "Rechner Energieeinsparung" über mögliche Energie- und Energiekosteneinsparungen bei einer anstehenden Modernisierung. Und die "Fördermittel-Datenbank" liefert konkrete Angaben zu passenden Förderprogrammen sowie Tipps zur erfolgreichen Antragsstellung. Allein für neue Solarkollektoranlagen gibt es Fördermittel zwischen 412,50 Euro und 4.200 Euro (je nach Größe und Nutzung).

Die Zeit ist reif für eine Modernisierung der Heizungsanlage. Der drohende Klimawandel drängt zu verstärkten Anstrengungen. Die Brennwertnutzung setzt sich bei den Haus- und Wohnungsbesitzern immer weiter durch. Die Öl- und Gas-Brennwertgeräte von Viessmann sind absolut zukunftssicher. Denn sie können auch problemlos Biogas und Bioheizöl verbrennen, das in Zukunft den herkömmlichen fossilen Brennstoffen beigemischt wird. Das vielfältige Angebot (samt abgestimmter Systemtechnik) wird unterschiedlichen Anforderungen und Wünschen gerecht - vom kompakten Wandkessel bis zur klassischen bodenstehenden Bauweise, selbst mit integriertem Speicher-Wassererwärmer. Hochwertige Materialien, z.B. Heizflächen aus Edelstahl, und moderne Technik, wie automatische Verbrennungsregelungen, garantieren hohe Betriebssicherheit.

Infokasten

Nutzungsgrade bei Brennwertkesseln

Auch für Brennwertgeräte gilt, dass nicht mehr Wärme herauskommen kann, als zuvor in Form von im Brennstoff enthaltener Energie hineingesteckt wurde. Als einer der führenden Heiztechnik-Hersteller hat sich Viessmann daher entschlossen, die Angaben der Norm-Nutzungsgrade seiner Heizkessel umzustellen. Die Heizungsbranche hatte zu Zeiten der Niedertemperaturkessel die Norm-Nutzungsgrade auf den Heizwert bezogen, ohne Berücksichtigung der Kondensationswärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs. Brennwertkessel, die diese Wärme zusätzlich nutzbar machen, erreichen bei dieser Betrachtung theoretisch Wirkungsrade von bis zu 106 % beim Heizöl bzw. 111 % bei Erdgas. Mit Bezug auf den Brennwert erhält man nun den physikalisch korrekten Wert, denn dabei wird auch die Kondensationswärme des Wasserdampfs berücksichtigt. Ob Erdgas oder Heizöl, für die Effizienzangabe zählt dabei allein, wie viel vom gesamten Energieinhalt des Brennstoffs als Heizwärme genutzt wird - bis zu maximal je 100 %. Moderne Brennwertkessel erreichen dabei Werte bis zu 98 %.

Quelle: Pressemeldung Viessmann Werke GmbH & Co KG

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