In Düsseldorf realisierte Wohnen mit Energie als E3/DC-Fachpartner erstmals eine Farm aus acht Hauskraftwerken one für einen gemischt genutzten Immobilienkomplex. Die Kombination mehrerer Photovoltaik-Anlagen mit leistungsstarken Speichern ermöglicht eine unmittelbar verfügbare Leistung von bis zu 96 kW und deckt zuverlässig den Jahresstrombedarf von Büro-, Wohn- und Hallenflächen ab. Dank optimiertem Lastmanagement steigt der Autarkiegrad auf 66 Prozent, während die strategische Eigenstromnutzung langfristig Betriebskosten senkt und Netzausbau verzögert.
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Gebäudekomplex mit hohem Verbrauch sucht alternative Spitzenleistungs-Lösung ohne Netzausbau

Die Köpfe hinter dem Projekt (von links): Philippe Rausch (Foto: E3/DC)
Der Gebäudekomplex umfasst 250 m² Wohnfläche sowie 700 m² für Büros und Gewerbe. Im Komfortbetrieb beläuft sich der jährliche Strombedarf auf etwa 35.000 kWh, der Wärmebedarf auf rund 30.000 kWh. Durchlauferhitzer und drei Wärmepumpen verursachen kurzfristig hohe Lastspitzen. Zusätzlich sollen zukünftig E-Ladestationen installiert werden. Der vorhandene Netzanschluss ist auf 50 kW begrenzt. Um die erforderlichen Spitzenleistungen bis 100 kW zu gewährleisten, wurde eine alternative Energiespeicherlösung implementiert und Betriebsstabilität dauerhaft gesichert.
E3/DC-Farm liefert bis zu 96?kW Spitzenleistung ohne Netzausbau effizient
Wohnen mit Energie setzt durch den Einsatz einer E3/DC-Farm gezielt Kapazitäten frei, um fehlende Netzkilowatt zu kompensieren. Acht modulare one-Hauskraftwerke kombinieren Photovoltaik-Erzeugung und Batteriespeicher zu einem flexiblen Energiesystem, das bei Bedarf bis zu 96 Kilowatt Strom liefert. Dieses Vorgehen sichert eine zuverlässige Abdeckung kurzfristiger Lastspitzen, ohne auf eine teure Aufrüstung des Netzanschlusses zurückgreifen zu müssen, und steigert gleichzeitig die Eigenverbrauchsquote. Das System reduziert Netzlast und optimiert die Energieautarkie langfristig.
Hauskraftwerk one mit C-Rate 1 lädt und entlädt einstündig
Das Hauskraftwerk one verfügt über eine C-Rate von 1, die eine vollständige Ladung oder Entladung innerhalb einer Stunde ermöglicht. Einzelne Geräte erreichen eine Lade- oder Entladeleistung von bis zu zwölf Kilowatt. In der Farm addieren sich die Leistungen auf insgesamt 96 Kilowatt, um Leistungsspitzen zuverlässig abzufangen. Die kombinierte Speicherkapazität von 94 Kilowattstunden ist präzise an das Lastprofil angepasst und gewährleistet kurzfristige Absicherung gegen unerwartete Verbrauchsanstiege und sichert so Betriebskontinuität dauerhaft.
Acht dezentrale Hybrid-Wechselrichter optimieren PV-Leistung effizient und sparen Platz

Die neuen one-Hauskraftwerke (Foto: E3/DC)
Die Anlage setzt acht dezentrale Hybrid-Wechselrichter ein, von denen jeder einen Teil der insgesamt rund hundert Kilowatt-Peak installierten Photovoltaikleistung übernimmt. Durch die unmittelbare Montage in der Nähe der Solarmodule werden Leitungswege deutlich verkürzt und Leistungsverluste minimiert. So lassen sich vorhandene Gebäudeflächen effizient nutzen. Im Vergleich dazu wären monolithische Großwechselrichter unflexibel und erforderten zusätzliche Platzkapazitäten. Das dezentrale Konzept steigert die Betriebssicherheit. Zudem lässt es eine modulare Erweiterung bei Bedarf einfach zu.
E3/DC Farmmanager visualisiert acht Hauskraftwerke zur optimalen dezentralen Eigenstromsteuerung
Der E3/DC Farmmanager bildet das zentrale Steuerungselement der Anlage und vernetzt acht Hauskraftwerke zu einem System. In einer virtuellen Oberfläche werden Erzeugungswerte, Speicherzustände und Verbrauchsprofile dargestellt. Basierend auf diesen Informationen optimiert die Steuerung den Eigenverbrauch und leitet Lastmanagement ein. Fällt das öffentliche Netz aus, koppeln sich jeweils je zwei Speicher und speisen bis zu 24 kW in kritische Stromkreise ein. Solarenergie lädt die Batterien automatisch nach, sobald ausreichend Sonneneinstrahlung vorliegt.
PV-Anlage liefert bis 2026 88.000 kWh, 66 Prozent Autarkie
Bis 2026 wird die installierte Photovoltaikanlage schätzungsweise 88000 Kilowattstunden Strom produzieren. Davon können rund 49 Prozent unmittelbar vor Ort genutzt werden, wodurch der Eigenverbrauch deutlich steigt. Ein Autarkiegrad von insgesamt 66 Prozent führt zu einer nachhaltigen Senkung der laufenden Stromkosten und vermindert langfristig Abhängigkeiten vom öffentlichen Netz. Gleichzeitig dient das System als temporärer Ersatz, bis die Trafostation erweitert wird, und verbessert die Netzstabilität zusätzlich.
E3/DC-Farm mit acht one-Hauskraftwerken optimiert Energieversorgung Autarkie in Düsseldorf
Eine Farm aus acht modularen E3/DC-Hauskraftwerken maximiert die Eigenstromerzeugung in gemischt genutzten Gebäuden durch dezentrale PV-Anbindung und Hochleistungsbatterien. Kurzfristige Lastspitzen bis zu 100 kW werden durch intelligente Orchestrierung und C-Rate 1 zuverlässig abgefangen. Der Farmmanager überwacht alle Systeme zentral, optimiert Ladezyklen und gewährleistet Redundanz im Inselbetrieb. Mit einem Autarkiegrad von 66 Prozent reduziert die Anlage nachhaltig Netzabhängigkeit, verzichtet auf zeitintensiven Netzausbau und senkt Betriebskosten deutlich. Hohe Flexibilität und Platzersparnis maximal

